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Gesetzliche Neuerungen

Neue gesetzliche Pflicht ab 19. Juni 2026: Widerrufs-Button im B2C-Webshop

Ab dem 19. Juni 2026 tritt eine gesetzliche Änderung nach § 356a BGB in Kraft, die alle B2C-Webshops betrifft. Künftig sind Shopbetreiber verpflichtet, ihren Kunden einen klar sichtbaren und einfach nutzbaren Widerrufs-Button bereitzustellen.

Ziel der neuen Regelung ist es, den Widerrufsprozess für Verbraucher transparenter und einfacher zu gestalten. Kunden sollen ihre Bestellung künftig mit wenigen Klicks widerrufen können – direkt über den Webshop.

Was bedeutet das für Deinen Webshop?

Damit Dein Shop weiterhin rechtssicher bleibt und mögliche Abmahnungen vermieden werden, müssen technische und inhaltliche Anpassungen vorgenommen werden. Besonders wichtig sind dabei:

  • eine gut sichtbare Platzierung des Widerrufs-Buttons
  • eine eindeutige und gesetzeskonforme Beschriftung
  • ein einfacher und nachvollziehbarer Widerrufsprozess

Unsere Lösung für Myfactory Webshops

Für Myfactory Webshops haben wir bereits eine fertige Lösung entwickelt, die schnell und unkompliziert integriert werden kann. So stellst Du sicher, dass Dein Webshop rechtzeitig den neuen gesetzlichen Anforderungen entspricht.

Gerne unterstützen wir Dich bei der Umsetzung und beraten Dich individuell zu den notwendigen Anpassungen.

Minijobs 2026: Mehr Flexibilität bei der Rentenversicherung

Zum 1. Juli 2026 tritt eine wichtige Neuerung für Minijobs in Kraft, die sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer relevant ist. 
Künftig können Minijobberinnen und Minijobber, die sich in der Vergangenheit von der Rentenversicherungspflicht befreien ließen, wieder in die gesetzliche Rentenversicherung zurückkehren. Die bisherige dauerhafte Bindung an die Befreiung entfällt. 

 

Vorteile für Arbeitnehmer: 

  • Aufbau zusätzlicher Rentenansprüche 

  • Absicherung bei Erwerbsminderung 

  • Zugang zu Reha-Leistungen 

  • Nutzung staatlicher Förderungen (z. B. Riester) 

     

    Was bedeutet das für Arbeitgeber? 

  • Mehr Flexibilität in der Gestaltung von Minijobs 

  • Anpassung der Lohnabrechnung, wenn Beschäftigte wieder rentenversicherungspflichtig werden 

  • Wichtig: Der Arbeitgeberanteil bleibt bestehen, lediglich der Eigenanteil der Beschäftigten kommt hinzu 

 

Was ist jetzt zu tun? 

  • Arbeitnehmer sollten prüfen, ob sich ein Wiedereinstieg für sie lohnt 

  • Arbeitgeber sollten ihre Minijobber aktiv informieren und Prozesse entsprechend vorbereiten 

 

Unser Fazit: 
Die Neuregelung schafft mehr Wahlfreiheit und verbessert die soziale Absicherung im Minijob – eine Chance für beide Seiten. 

Das Widerrufsrecht bei Onlineverträgen wird vereinfacht

Der Onlinehandel wird verbraucherfreundlicher: Ab dem 19. Juni 2026 wird ein sogenannter „Widerrufsbutton“ verpflichtend eingeführt. 

Damit können Kundinnen und Kunden ihre Online-Verträge künftig deutlich einfacher widerrufen – schnell, direkt und ohne Umwege. 

Was steckt dahinter? 

Der Widerruf soll genauso unkompliziert möglich sein wie der Kauf selbst. Unternehmen müssen dafür eine klar erkennbare und jederzeit erreichbare Schaltfläche auf ihrer Website oder in ihrer App bereitstellen. 

Die wichtigsten Neuerungen auf einen Blick: 

  • Widerruf direkt per Klick – ohne zusätzliche Formulare 

  • Eindeutig beschrifteter Button (z. B. „Vertrag widerrufen“) 

  • Ständige Verfügbarkeit während der Widerrufsfrist (meist 14 Tage) 

  • Sofortige Bestätigung des Widerrufs, z. B. per E-Mail 

Warum das wichtig ist: 

Die Regelung stärkt den Verbraucherschutz und sorgt für mehr Transparenz im digitalen Handel. Gleichzeitig sollten Unternehmen frühzeitig prüfen, ob ihre Systeme den neuen Anforderungen entsprechen.

Mehr Transparenz beim Gehalt

Ab dem 7. Juni 2026 treten neue Regelungen zur Lohngleichheit in Kraft. Hintergrund ist die Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie, die für mehr Fairness und Gleichbehandlung auf dem Arbeitsmarkt sorgen soll. 

Mehr Transparenz im Bewerbungsprozess 
Künftig müssen Unternehmen bereits in Stellenausschreibungen das Gehalt oder zumindest eine Gehaltsspanne angeben. Bewerber erhalten damit von Anfang an mehr Klarheit. 

Erweiterte Auskunftsrechte für Beschäftigte 
Arbeitnehmer haben das Recht, Informationen über ihr eigenes Gehalt sowie über die durchschnittliche Vergütung vergleichbarer Positionen zu erhalten – aufgeschlüsselt nach Geschlecht. 

Pflichten für Unternehmen 
Größere Unternehmen sind verpflichtet, regelmäßig über Lohnunterschiede zu berichten. Werden ungerechtfertigte Differenzen festgestellt, müssen Maßnahmen ergriffen werden. 

Stärkere Position für Arbeitnehmer 
Im Fall von Diskriminierung liegt die Beweislast künftig stärker beim Arbeitgeber. Das erleichtert es Betroffenen, ihre Ansprüche durchzusetzen. 

 
Die neuen Regelungen bringen einen wichtigen Schritt hin zu mehr Fairness und Transparenz im Arbeitsleben. Sowohl Bewerber als auch Beschäftigte profitieren von klareren Informationen und stärkeren Rechten. 

EU-KI-Gesetz (AI Act): Was sich ab 2026 ändert

Ab dem 2. August 2026 gelten in der EU die vollständigen Regeln des neuen KI-Gesetzes (AI Act). Ziel ist es, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz sicherer, transparenter und nachvollziehbarer zu machen. 

 

 Besonders betroffen: Hochrisiko-KI 

Strenge Vorgaben gelten für KI-Systeme in sensiblen Bereichen wie: 

  • Bewerbungsverfahren & Personalwesen  

  • Medizinische Diagnostik  

  • Kreditvergabe & Versicherungen  

  • Bildungssysteme  

  • Kritische Infrastruktur  

 

Das wird Pflicht 

Unternehmen, die solche KI einsetzen, müssen künftig unter anderem: 

  • Risiken systematisch analysieren und minimieren  

  • Trainingsdaten auf Qualität und Verzerrungen prüfen  

  • Ent­scheidungen technisch dokumentieren  

  • KI-Ergebnisse nachvollziehbar protokollieren  

  • eine menschliche Kontrolle sicherstellen  

  • klare Transparenz gegenüber Nutzern gewährleisten  

  • Transparenz für alle 

Auch außerhalb von Hochrisiko-Systemen gilt: 
KI-generierte Inhalte müssen in vielen Fällen erkennbar sein – etwa bei Texten, Bildern oder Videos. Besonders bei Deepfakes werden Kennzeichnungen verpflichtend. 

 

Was bedeutet das? 

Für Unternehmen steigt der Aufwand bei Entwicklung und Einsatz von KI deutlich. Für Nutzer bedeutet das mehr Sicherheit, mehr Kontrolle und klarere Informationen darüber, wann KI im Spiel ist.

Wichtige Fristen zur Sozialversicherung im Juni 2026

Im Juni stehen wieder die regulären Termine zur Sozialversicherung an. Bitte beachten Sie die folgenden Fristen: 

  • Beitragsnachweis: spätestens 24.06.2026 

  • Fälligkeit der Beiträge: 26.06.2026 

Bitte achten Sie darauf, dass der Beitragsnachweis rechtzeitig elektronisch übermittelt wird, damit die Krankenkassen die Beiträge korrekt einziehen können. 

Wichtig ist außerdem, dass die Zahlung fristgerecht bei der Krankenkasse eingeht – eine bloße Überweisung genügt nicht. 

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